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Das Kochen im Freien - oder auch "Outdoorcooking"


wie man heute neudeutsch sagt - erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Zu recht, wie wir meinen: Denn an der frischen Luft unter freiem Himmel schmeckt es uns nicht nur besser, sondern die Mahlzeit wird zu einem Erlebnis und einer bleibenden Erinnerung für alle Beteiligten.

Dieser kleine Ratgeber richtet sich an all jene, die
Outdoorcooking gern ausprobieren würden, aber nicht so recht wissen wie... 


Laden Sie Ihre Freunde und/oder Ihre Familie zu diesem geselligen Ereignis ein. Eventuell können sich die Gäste auch beteiligen, indem jeder etwas mitbringt, was zur Verpflegung beiträgt. (In Schweden nennt man das dann "knytkalas").

Dann sollten Sie zunächst einmal überlegen, wo Sie kochen wollen, denn Sie brauchen eine Feuerstelle. Wenn Sie eine Feuerstelle oder einen Feuerkorb besitzen, können Sie gleich daheim im Garten kochen. Darüber hinaus gibt es an manchen öffentlichen Plätzen Grill- oder Feuerstellen die Sie benutzen können. Auch kann man an manchen Stränden einfach ein paar Steine zusammentragen und in deren Mitte Holz aufschichten.
Bitte stellen Sie immer sicher, dass an der ausgewählten Stelle das Feuern erlaubt ist und der umliegende Untergrund nicht zu trocken ist, damit nicht durch Funkenflug eine Brandgefahr besteht.

Stellen Sie jetzt ein
Dreibein über der Feuerstelle auf. Entzünden Sie das Feuer und warten Sie solange, bis das Feuer gleichmäßig brennt, sich schon etwas Glut gebildet hat und die Flammen nicht mehr so sehr hoch züngeln. Hängen Sie jetzt den Gulaschkessel an den Haken an der Kette. Variieren Sie evtl. die Höhe, indem Sie den Haken mit dem Topf in ein höher oder tiefer liegendes Kettenglied einhängen (Sie können dafür die Kette unter dem Kesselgriff durchziehen, dadurch erhalten Sie eine variable Schlaufe). Mit der Höhe verändern Sie die Kochhitze: Hängt der Topf tiefer, wird er heißer als wenn er höher hängt.

Jetzt können Sie kochen: Gulasch, Erbsensuppe, Eintopf... was Ihnen gefällt.

Gehen Sie es vorsichtig an, häufig ist der Topf anfangs recht heiß. Rühren Sie häufiger mal um damit nichts anbrennt. Während das Gericht köchelt, kann man seinen Gästen bzw. der Familie etwas zu trinken reichen, auf den schönen Abend anstoßen, ein Stück frisches Brot reichen...

Beobachten Sie immer das Feuer: Wenn es langsam zu klein wird und nicht mehr genügend Hitze erzeugt, legen Sie etwas Holz nach. Sollte es zu groß werden, schieben Sie die Holzscheite mit einem Stock etwas auseinander - meistens wird es dann kleiner.

Sie können das Bon-fire Dreibein statt mit einem Gulaschkessel auch mit einem
Bon-fire Grillrost ausstatten. Dies geschieht mithilfe eines Bon-fire Kettensatzes. Haken Sie die Ketten in den Grillrost ein und befestigen Sie die Ketten an den am Dreibein vorhandenen Haken. Schon haben Sie einen Schwenkgrill! Auch hier können Sie die Höhe - und damit die Grillhitze - variieren, indem Sie unterschiedliche Kettenglieder zum Einhängen benutzen. Jetzt können Sie z.B. Würstchen grillen.

Ein schöner Spaß insbesondere für Kinder ist das
Stockbrot -Backen: Der Brotteig wird um einen Stockbrot-Stab gewickelt und zum Backen über das Feuer gehalten.
Und auch Popcorn kann man an einem geselligen Tag am Feuer herstellen: Hierzu nimmt man eine
Popcornpfanne samt Popcorndeckel. Einfach etwas Öl in der Pfanne erhitzen, Puffmais dazu geben, nach belieben etwas Zucker oder Salz darüberstreuen, dann den Deckel darüberstülpen und über das Feuer halten!
Die
Popcornpfanne eignet sich (ohne Deckel) darüber hinaus sehr gut für die Zubereitung von Pfannkuchen: Einfach etwas Fett in der Pfanne erhitzen, Pfannkuchenteig hineingeben und über dem Feuer von beiden Seiten goldgelb braten.

Wie Sie sehen, stehen Ihnen beim
Outdoorcooking vielfältige Möglichkeiten offen - lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

Bitte achten Sie am Ende des Kochens/Grillens darauf, dass das Feuer ganz ausgebrannt bzw. gelöscht ist, damit keine Brandgefahr besteht. Löschen kann man mit Wasser oder auch durch Ersticken mit Sand.

Checkliste:
Was Sie zum Kochen im Freien benötigen:

-Feuerstelle
-Brennholz
-Streichhölzer (evtl. auch Anzünder: mit Grillanzündern brennt es leichter)
-Bon-fire
Dreibein
-Bon-fire
Gulaschkessel und/ oder Grillrost samt Kettensatz
-Kochlöffel und/oder Grillzange
-Kelle
-Topflappen oder Grillhandschuh

-Teller
-Becher oder Gläser
-Besteck
-Papiertücher oder Servietten
-Zutaten für Ihr Wunschgericht
-Würstchen, Grillfleisch und Soßen
-Getränke
-evtl. Stockbrotteig und/oder Puffmais
-Pfannkuchenteig
-evtl. Brot

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